Am 16. / 17. 05.2026 finden auf unserem Modellflugplatz die Wettbewerbe in den Modellflugklassen F3L und F5L statt. Es werden Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus den Niederlanden erwartet. Der F3L-Wettbewerb ist ein Qualifikationswettbewerb für die kommende Europameisterschaft und Weltmeisterschaft in dieser Klasse. Das verspricht spannend zu werden!
Die Wettbewerbsklassen in Stichworten
F3L
Die Wettbewerbsklasse F3L (früher oft als RES bezeichnet) steht für den puren, entschleunigten Segelflug und legt den Fokus auf handwerkliches Geschick und fliegerisches Feingefühl. Das Kürzel RES beschreibt dabei die einzige erlaubte Steuerung: Rudder (Seitenruder), Elevator (Höhenruder) und Spoiler (Landeklappen).
Hier sind die Kernpunkte der Klasse:
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Materialvorgaben: Die Modelle müssen überwiegend aus Holz bestehen. High-Tech-Materialien wie Kohlenfaser (CFK) sind nur sehr eingeschränkt, beispielsweise für Holmrohre oder Heckausleger, erlaubt. Dies hält die Kosten niedrig und fördert den klassischen Modellbau.
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Der Start: Da kein Motor erlaubt ist, erfolgt der Start per Gummiseil-Hochstart. Ein standardisiertes Set aus 15 m Gummischlauch und 100 m Nylonschnur bringt die Segler auf Ausgangshöhe.
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Der Flug: Ziel ist ein Zeitflug von 6 Minuten, gefolgt von einer präzisen Landung auf einem markierten Punkt. Da die Modelle keinen Antrieb haben, sind die Piloten darauf angewiesen, Thermik zu finden und ihre Energie effizient einzuteilen.
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Spannweite: Die maximale Spannweite ist auf 2 Meter begrenzt, was die Modelle handlich und vergleichbar macht.
F3L ist besonders beliebt, weil der Erfolg weniger vom Geldbeutel als vielmehr vom sauberen Bau des Modells und dem "Auge" des Piloten für die Luftbewegungen abhängt.
(KI-erzeugt)
F5L
Die Wettbewerbsklasse F5L ist die konsequente Weiterentwicklung der F3L-Klasse für Piloten, die auf ein Gummiseil verzichten möchten. Der entscheidende Unterschied liegt im Elektroantrieb, der den Hochstart ersetzt und die Klasse besonders flexibel macht.
Hier ist das Wichtigste kompakt zusammengefasst:
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Technik & Bauweise: Wie bei F3L handelt es sich um 2-Meter-Segler in überwiegender Holzbauweise, die lediglich über Seitenruder, Höhenruder und Landeklappen (RES) gesteuert werden.
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Der Aufstieg: Ein Elektromotor zieht das Modell in den Himmel. Damit die Chancengleichheit gewahrt bleibt, ist ein kleiner elektronischer Begrenzer (Logger) vorgeschrieben. Dieser schaltet den Motor nach maximal 30 Sekunden oder beim Erreichen einer festgelegten Start-Höhe (meist 90 oder 100 Meter) strikt ab.
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Wettbewerbsmodus: Nach dem Abschalten des Motors beginnt der Segelflug. Ziel ist es, die vorgegebene Rahmenzeit (meist 6 Minuten) exakt zu erfliegen und mit einer Punktlandung abzuschließen.
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Praxisvorteil: Da kein 115 Meter langes Startseil ausgelegt werden muss, kann F5L auch auf kleineren Plätzen und bei drehenden Winden ohne ständiges Umbauen betrieben werden.
Zusammenfassend ist F5L die ideale Mischung aus traditionellem Holzmodellbau und moderner, unkomplizierter Antriebstechnik.
(KI-erzeugt)
